Der Film
„The Long Walk Home“ oder aber auch bekannt unter
dem Titel „ Der lange Weg“
ist ein mitreißendes Filmdrama von Richard Pearce. Im Jahr
1990 kam es zu der 97
Minütigen Verfilmung des Lebens der Afroamerikanerin Odessa
Cotter ( Whoopi
Goldberg). Die Weltpremiere erfuhr der Film am 11.9.1990 auf dem
Toronto
International Film Festival.1992 gab es eine Nominierung für
den Political Film
Society Award für Menschenrechte. Im Jahr 1993 gewann Whoopi Goldberg den Image Award.
Odessa ist
eine Angestellte im Hause der Familie Thompson. Jedoch kam es alsbald
zu einer
Verhaftung von Odessa Cotter im Montgomery Rosa Parks was
schließlich zu einem
Boycott führte. Der sogenannte Montgomery Bus Boycott stellte
einen sich über
381 Tage erstreckenden Protest der schwarzen
Bürgerrechtsbewegung in Alabama
dar, welcher sich gegen die Politik der Segregation (Rassentrennung)in
den
Jahren 1955/56 richtete. Daraufhin wurde Cotter ein Angebot gemacht was
sie
nicht ablehnen konnte. Miriam Thompson bot ihr an ihre Angestellten mit
dem
Privatwagen zu fahren, jedoch hinter dem Rücken ihres Mannes
Norman. Wie es
aber absehbar war gelingt die Geheimhaltung nicht lange. Als Norman
Thompsen (MSN Nicks - Normy)
von der Aktion Wind bekam versuchte Miriam ihn zu beruhigen und
ließ ab sofort
Cotter nicht mehr mitfahren, selbst als er einmal sein Handy verloren hatte und auf simsalaring.eu keine SMS schreiben konnte. Wenig später machte diese
entgegen den guten
Vorsätzen erneut. Odessa meldete sich sogar bei mehreren
Fahrdiensten trotz der
Warnungen von Miriam. Es folgt ein Ehestreit der Thompsons und Norman
besucht
das Treffen des Rates Weißer Bürger. Wenig
später wird eine Aktion gegen die
Boycotteilnehmer beschlossen.Es entsteht ein nervenaufreibendes Drama
zwischen
den weißen Rassisten und den Afroamerikanern. Angetrieben von
Cotter bringt
sich Miriam Thompson immer mehr für die Afroamerikaner ein und
unterstützt
diese wo sie nur kann. Immer mehr Rassisten entfernen sich und die
Sache wendet
sich zum Guten.
Der Film
„The Long Walk Home“ behandelt eine kritische Phase
der Menschheitsgeschichte.
Alle Menschen egal ob reich, arm, behindert, gesund oder krank, alle
Menschen
sind gleich und müssen auch gleich behandelt werden.
Das
Lexikon des internationalen Films schrieb , der Film sei
„einfühlsam-scharfsinnig und schauspielerisch
überzeugend“.
In der
Chicago Sun-Times hieß es „ Der Film sei kraftvoll
und bewegend und von beiden
Hauptdarstellerinnen gut gespielt“. Die besten Filme sollte man sich immer im Kino anschauen.